Gedenkgottesdienst in Vierzehnheiligen
Unter dem Leitwort: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“, wurde am 12. November in der oberfränkischen Barockbasilika Vierzehnheiligen ein Gedenkgottesdienst gefeiert.
Zum erstenmal in dieser Form für verstorbene Bewohner und Mitarbeiter der Ordenswerke und deren verstorbene Angehörige und Freunde, sowie für verstorbene Brüder und Schwestern und Familiaren des Deutschen Ordens und deren verstorbene Angehörige und Freunde.
Eingeladen waren alle Ordensangehörigen, Mitarbeiter und Bewohner der Ordenswerke. Wer nicht direkt mitfeiern konnte, hatte die Möglichkeit die Namen der Verstorbenen des letzten Jahres mitzuteilen um sie dann in der Messe nennen zu lassen.
Gekommen sind sogar mehr als erwartet. Etwa 160 Personen, vorwiegend aus den umliegenden Einrichtungen. Auch der Komtur Wolfgang A. Scholz der Ballei Franken und die Familiarin Frau Gabele gaben sich die Ehre dabeizusein.
Gleich nach dem Tagesgebet wurden die ca. 250 Namen der Verstorbenen von Andrea Maria Schober, Bruder Karl, und Pater Karl vorgelesen, jeweils von Liedstrophen unterbrochen. Links vor dem Gnadenaltar zündeten Marc und Heidi viele Kerzen an, zum Zeichen dafür, daß den Verstorbenen das ewige Licht leuchten soll.
Ruhe und Friede konnte man wahrnehmen im Kirchenraum, Achtung vor dem Leben und Achtung vor dem Tod. Menschen die Ehre erweisen, verstorbenen wie lebenden ist berührend – das war in den Gesichtern der Mitfeiernden zu sehen.
Mit der Segnung eines von Marc selbstgemachten Kreuzes endete die Meßfeier.
Im Gasthof Stern genossen wir dann beim gemeinsamen Mittagessen die Zeit für Gespräche.
Wer dabei war, konnte spüren: es liegt etwas Verbindendes darin, der Verstorbenen zu gedenken! Ob wohl die 14 Nothelfer dabei mitgeholfen haben?
In die Hände Gottes sei alles gelegt – Anfang und Ende unseres Lebens.
Dieser Satz bleibt für jeden Tag eine Anregung.
Möge dies uns gelingen!
DO-Seelsorge
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