Jakobsweg 6. bis 12. September 2008
Pilgern auf dem Jakobsweg.
Als Angebot der Seelsorge für die Mitarbeiter der Ordenswerke. Fünf Tage gemeinsam zu Fuß unterwegs, der unberechenbaren Witterung ausgeliefert, schweigend und im Gespräch, durch wunderschöne und weniger schöne Gegenden pilgernd. Nach etwa 15 bis 20 Km die Beine, die Müdigkeit spürend, an Grenzen kommend, erschöpft und doch innerlich auferbaut ankommen.
So waren wir nun als relativ kleine Gruppe von 12 Personen im September ein letztesmal unterwegs. Für größere Gruppen auf dem weiteren Pilgerweg geeignete Unterkünfte zu finden brachte uns zunehmend an organisatorische Grenzen. Wir werden andere Wege finden.
Vor vier Jahren riskierten wirs zum erstenmal, und zwar am Kloster Beuron im Schwarzwald. Weiter ging es dann über den Bodensee, Richtung Kloster Einsiedeln, Sachseln (Bruder Klaus), Fribourg (Kloster Hauterive), südwestlich Richtung Genfer See.
Diesesmal planten wir unseren Pilgerweg von Morges (Genfer See) ausgehend durch Genf, über die Grenze nach Frankreich bis zum nächsten See, dem Lac d´Annecy.
Trotz widriger Vorhersagen hatten wir viel Glück mit dem Wetter, was auch die durchweg gute Stimmung mit beeinflußte. Vor der letzten Unterkunft in Vevey du Lac mußten einige erschöpfte Pilger noch mit dem Begleitbus abgeholt werden. Nachdem die letzten guten Mutes dann eingtroffen waren, versammelten wir uns zum gemeinsamen Abendessen und ließen die Eindrücke der letzten Tage nochmals Revue passieren.
Schließlich trafen wir uns am folgenden Tag in der Ortskirche um uns im Rahmen einer Andacht nochmals abschließend um für die gemeinsame Zeit zu danken.
Mit einem „bon cammino“ gings dann wieder zurück in die Heimat.
Der Jakobsweg beginnt an der Bettkante und wer sich einmal auf diesem Weg gemacht hat, wird auf ihm bleiben auch wenn er nie in Santiago de Campostella ankommt.
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